Photoinitiator 937 Anwendungsszenarien
1. 3D-Druck
Wird in der 3D-Drucktechnologie mit Photopolymerisation verwendet, insbesondere für Harzsysteme, die eine kationische Aushärtung erfordern (z. B. Epoxidharze). Es sorgt für stabile Polymerisationsreaktionen und verbessert die Druckpräzision und die mechanischen Eigenschaften.
2. Industrielle Beschichtungen
Geeignet für Oberflächenbeschichtungen auf Substraten wie Metallen und Kunststoffen. Seine Tiefenhärtung macht es ideal für dicke oder farbige Beschichtungen.
3. Verbundwerkstoffe
Wird bei der Imprägnierung und Aushärtung von Verbundwerkstoffen wie Glas- und Kohlenstofffasern verwendet. Ermöglicht eine schnelle Aushärtung und steigert die Produktionseffizienz.
💡 Technische Merkmale und Verwendungshinweise
Spektrale Eigenschaften und Lichtquellenkompatibilität:
Seine maximale Absorptionswellenlänge liegt bei 230 Nanometern. Es weist zwar eine schwache Absorption von langwelligem UV- und sichtbarem Licht auf, kann aber in Verbindung mit Sensibilisatoren wie Thiononen effektiv mit LED-Härtungslichtquellen und herkömmlichen UV-Quecksilberlampensystemen verwendet werden.
Leistung in farbigen Systemen:
Dieser Initiator ist für farbige Systeme geeignet, d. h. er kann die Abschirmung des UV-Lichts durch die Pigmente teilweise überwinden, um eine vollständige Aushärtung im Lack zu erreichen.
Typische Dosierung:
Die empfohlene Zugabemenge in Produktformulierungen beträgt normalerweise 0,5% bis 5% (nach Gewicht). Die spezifische Dosierung muss auf der Grundlage des Harzsystems, der Beschichtungsdicke und der Aushärtungsbedingungen angepasst werden.
Löslichkeit und Formulierung:
Das im Handel erhältliche SpeedCure 937 wird in der Regel in reaktiven Verdünnungsmitteln wie Glycidylether vorgelöst, um seine Löslichkeit und seine Verwendbarkeit in Formulierungen zu verbessern.





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