Anwendungsszenarien für Antioxidantien 300
1. Polyolefine (insbesondere vernetztes Polyethylen)
Isoliermaterialien für Drähte und Kabel: Dies ist das wichtigste und klassischste Anwendungsgebiet von Antioxidant 300. Bei der Verwendung von vernetztem Polyethylen (XLPE) für die Isolierung von Drähten und Kabeln muss das Material einer Hochtemperaturvernetzung (z. B. Peroxidvernetzung) unterzogen werden und über lange Zeit hohen Temperaturen standhalten. Antioxidant 300 verhindert wirksam den thermisch-oxidativen Abbau während der Verarbeitung und Anwendung, gewährleistet so langfristige thermische Stabilität und ist nicht leicht durch Wasser oder Lösungsmittel zu extrahieren. Dadurch wird eine Lebensdauer des Kabels von mehreren Jahrzehnten sichergestellt.
Polyethylen hoher Dichte und Polypropylen: Werden in Produkten verwendet, die eine gute Beständigkeit gegen Wärmealterung erfordern, wie z. B. Rohre und Automobilteile.
2. Styrolpolymere
ABS-Harz: Gewährleistet thermische Oxidationsstabilität während der ABS-Verarbeitung und -Anwendung und verhindert so die Vergilbung des Materials und die Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften.
Schlagfestes Polystyrol: Verbessert die thermische Stabilität.
3. Klebstoffe und Dichtstoffe
Heißklebstoffe: Verhindert, dass der Klebstoff durch Oxidation während des Hochtemperaturschmelzprozesses und der Applikation beeinträchtigt wird.
Elastomere Dichtstoffe: Verbessert ihre Alterungsbeständigkeit.
4. Andere Polymere und Öle
Polyoxymethylen: Wird als Hilfsstabilisator verwendet.
Schmieröle und -fette: Wird als Antioxidans verwendet, um die Oxidation und den Verderb von Ölen bei hohen Temperaturen zu verhindern.
Gummi: Bietet in einigen synthetischen Kautschuken Schutz vor Alterung.
Kernvorteile und Eigenschaften von Antioxidant 300
Langanhaltende Hitzebeständigkeit: Besonders gut geeignet für hohe Temperaturen und Langzeiteinsätze.
Geringe Volatilität: Bei Polymerverarbeitungstemperaturen verflüchtigen sie sich nicht leicht.
Extraktionsresistenz: Besonders beständig gegen Extraktion mit Wasser und verschiedenen Lösungsmitteln, geeignet für raue Umgebungen.
Guter Synergieeffekt mit zusätzlichen Antioxidantien: Üblicherweise werden sie mit Phosphit- oder Phosphatester-Hilfsantioxidantien (wie z. B. 168) kombiniert, um einen synergistischen Effekt zu erzielen und einen umfassenderen Stabilisierungsschutz zu gewährleisten.
Umweltschutz und Einhaltung von Vorschriften: Seine Molekularstruktur enthält weder Chlor noch Thioetherbindungen, die für antioxidative Eigenschaften sorgen würden, und erfüllt somit die Umweltanforderungen für Materialien in vielen Anwendungsbereichen. Es ist in vielen Ländern (z. B. FDA, EU) in die Liste der zugelassenen Lebensmittelkontaktmaterialien aufgenommen worden.





Calliope Sullivan -
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