Beschreibung
PI-991 – Oximester-Photoinitiator für Fotolacke
PI-991 ist ein auf freien Radikalen basierender Oximester-Photoinitiator für die UV-Härtung. Im mitgelieferten technischen Datenblatt (TDS) wird er als geruchsarmes, wenig toxisches Produkt mit hoher Vergilbungsbeständigkeit beschrieben. Er kann in Kombination mit anderen Photoinitiatoren vom Typ I verwendet werden. Anwender sollten vor der Verwendung das aktuelle Sicherheitsdatenblatt (SDS) sowie die geltenden gesetzlichen Vorschriften prüfen.
Warum PI-991 für Fotolackformulierungen?
Fotolackformulierungen auf Basis ungesättigter Harze und deren Monomere, einschließlich Anwendungen für Farbfilter und Black-Matrix-Technik.
- Dient zur Auslösung der UV-Härtung in Formulierungen auf Basis ungesättigter Harze und deren Monomere.
- Geeignet für Fotolack-Systeme, einschließlich Anwendungen mit Farbfiltern und Black-Matrix-Technik.
- Im beiliegenden technischen Datenblatt werden die geringe Geruchsentwicklung und die Beständigkeit gegen Vergilbung beschrieben.
- Kann in Kombination mit anderen Photoinitiatoren vom Typ I geprüft werden.
Produktinformationen und technische Daten
| Name des Produkts | PI-991 |
| Chemieunterricht | Oximester-Photoinitiator |
| CAS-Nr. | Vertraulich |
| Chemische Struktur | Vertraulich |
| Erscheinungsbild | Weißes oder blassgelbes kristallines Pulver |
| Reinheit (HPLC) | ≥98% |
| Schmelzpunkt | 59–62 °C |
| Gewichtsverlust beim Trocknen | ≤0,5% |
UV-Vis-Absorptionsdaten
Das mitgelieferte TDS enthält UV-Vis-Absorptionsspektren unter den folgenden Testbedingungen:
| Testmedium | Acetonitril-Lösung |
| Im Quellspektrum angezeigte Konzentrationen | 0,001%, 0,01% und 0,1% |
| Spitzenwerte | In dem bereitgestellten TDS nicht numerisch angegeben |
Anwendungen
- Fotolacke und UV-härtbare Strukturierungsformulierungen
- Farbfilter
- Schwarze Matrizen
- 3D-Druckmaterialien
- UV-härtende Beschichtungen
- UV-härtende Tinten
PI-991 als Alternative zum Photoinitiator OXE-01
Wichtiger Hinweis: In der beigefügten technischen Dokumentation steht die Abkürzung '01' für den Photoinitiator OXE-01. PI-991 wird als Alternative zu OXE-01 für Fotolacke und Trockenfilm-Anwendungen mit hohem Tiefe-zu-Breite-Verhältnis positioniert.
Mitgelieferte Vergleichsfolie für die Sensibilisierungsplattform PI-990/PI-991.
Bericht über den Sensibilisierungstest
| Titel der Vergleichsfolie | PI-990/PI-991 |
| Abgebildetes sensibilisiertes System | 2% PI-990 + 0,1% Sensibilisator |
| Dargestellte Referenzsysteme | 2% OXE-01, 2% TPO und 2% PI-990 |
| Polymerisationsbedingungen | 395 nm; TMPTA-Photopolymerisation |
Ausgewiesene Ergebnisse
- Die Zugabe des Sensibilisators beschleunigte die Photopolymerisationsgeschwindigkeit deutlich.
- Das sensibilisierte System zeigte in der dargestellten Umwandlungskurve einen deutlichen Vorteil gegenüber OXE-01 und TPO.
- Das System wurde als geeignet für Trockenfilm-Anwendungen mit einem hohen Tiefe-zu-Breite-Verhältnis eingestuft.
Technische Kommunikation für Lieferanten
- Es wird nur eine geringe Menge des Sensibilisators benötigt, und die angegebene Empfindlichkeit ist höher als die von OXE-01.
- Auch die gemeldete Umwandlung von Doppelbindungen ist höher.
In diesen Angaben bezieht sich “01” speziell auf den Photoinitiator OXE-01.
Unterstützung der technischen Kommunikation: höhere gemeldete Empfindlichkeit als bei OXE-01 bei geringer Sensibilisatorzugabe, alternative Positionierung von OXE-01 und höhere gemeldete Doppelbindungsumwandlung.
Datenumfang: Die Folie trägt den Titel „PI-990/PI-991“, doch die Testformulierung und die einzelne Kurve sind ausdrücklich mit „PI-990“ gekennzeichnet. Die Grafik sollte daher als vergleichende Screening-Daten für die PI-990/PI-991-Plattform betrachtet werden und nicht als eigenständiges PI-991-COA oder produktspezifischer Testbericht. Überprüfen Sie vor dem Austausch die Leistung von PI-991 unter den Harz-, Expositions- und Prozessbedingungen des Kunden.
Leitfaden zur Formulierung
Im mitgelieferten TDS ist keine allgemeingültige Zugabemenge angegeben. Ermitteln Sie die geeignete Konzentration und eine geeignete Kombination von Photoinitiatoren vom Typ I durch Formulierungsversuche unter Berücksichtigung des vorgesehenen Harzsystems, der Schichtdicke, der Pigmentbeladung, der Belichtungsquelle und der Prozessbedingungen.
Lagerung und Verpackung
Lagerung: In einem dicht verschlossenen Behälter an einem kühlen, trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort aufbewahren. Die angegebene Haltbarkeitsdauer beträgt 24 Monate ab Herstellungsdatum bei sachgemäßer Lagerung.
Verpackung: 20 kg/Fass; je nach Kundenwunsch sind auch Sonderverpackungen möglich.
Handhabung und Dokumentation
Die CAS-Nummer und die chemische Struktur sind in dem bereitgestellten technischen Datenblatt (TDS) vertraulich und werden daher auf dieser Seite nicht veröffentlicht. Fordern Sie vor der Formulierung, Handhabung oder Verwendung in der Produktion das aktuelle technische Datenblatt (TDS), das Analysezertifikat (COA) und das Sicherheitsdatenblatt (SDS) an.
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